20 h Amsterdam!
Konzert: Black Rebel Motorcycle Club
13.05.2010, Amsterdam, Paradiso
Vorband: Zaza
Here we go again!
6,5 h Autofahrt von Berlin nach Amsterdam, Spaziergang, Thai, Flasche Wein am Fluss, Konzert, Absturz in Underground Bar, Nächtigen auf dem Flughafenboden, 9h Zugfahrt zurück. So die Kurzfassung.
Um 5:50 am sollte mein Wecker klingeln, doch mein Inneres war vorprogrammiert und ich bin 5min früher ohne Wecker erwacht und war lustigerweise auch noch munter und topfit. Eine h später gings auf zum Treffpunkt der Mitfahrgelegenheit. 8Uhr fuhren wir los, 14:30pm erreichten wir Amsterdam.
Zuerst ins Auge sprangen mir unzählige Müllsäcke überall in der Stadt verteilt, die Müllabfuhr streikte seit einiger Zeit und es sah nun aus wie in Napoli.
Ich musste noch ein Stück mit der Tram fahren. Dort darf man nur an zwei Stellen des Wagens einsteigen und muss, sofern man noch kein Ticket hat, dieses dort kaufen. D.h. wenn mal viele einsteigen, wirds lustig. Dann steht man dort erstmal ne Weile.
Ich sagte Jule vorher, wo meine Bahn ankommt und sie wartete dort auf mich. Jule kam ja geflogen und durfte leider schon ein wenig abgammeln bevor ich ankam.
Die Bahn fuhr an dieser Staion einen riesigen Kreis. Jule stand sozusagen in der Mitte und ich bin einmal komplett um sie rumgefahren.
Das schönste beim Wiedersehen ist immer der Moment, wo man aufeinander zugeht und nur ein breites Grinsen auf dem Gesicht hat.
Als erstes latschten wir ein wenig durch Amsterdam und suchten ein günstiges Thai-Restaurant. Im Red-Light-District fanden wir eins. Nicht gerade supergünstig, aber es war lecker und wir konnten entspannt essen und quatschen.
Anschließend wollten wir eine Flasche Wein killen und öffneten diese auch spontan auf der Straße und gingen damit weiter spazieren bis eine Polizistin uns fragte, ob das Alkohol sei. Ich sagte zwar, es sei nur Wein, aber egal was, Alkohol darf nicht auf öffentlichen Straßen getrunken werden.
Eingesteckt und zum Fluss direkt neben dem Paradiso sind wir gegangen und haben dort, nachdem wir ihn in eine kleine leere Plaste-Wasserflasche umgefüllt haben, unsern Wein getrunken. Meinen mitgebrachten Gin mixten wir mit Fanta und füllten es in Jule's Flachmänner. Leider war die Mischung etwas zu stark.
Beim Paradiso kauften wir wie vorher abgesprochen noch zwei Tickets, trafen Jess, die einen Platz für uns auf der Gästeliste frei hatte und verkauften das übrige Ticket innerhalb 30 Sekunden.
Das Paradiso war schon recht gut gefüllt und Zaza spielten bereits, als wir reingingen. Es war kinderleicht nach vorne zu kommen und wir standen bis zum Schluss von Zaza rechts vorne und begaben uns dann mittig, wo wir sogar mit viel Platz nach vorne und hinten zweite Reihe standen.
Das Publikum brauchte Zeit um in Stimmung zu kommen. Erst ab Ain't No Easy Way regte sich überhaupt etwas.
Ich weiß nicht, ob es an unserer Position lag oder ob es generell so war, aber mit dem Sound stimmte etwas nicht. Es rauschte zu sehr und Lyrics kamen nur schwer an.
Bei einem Song riss Peter eine Saite der Gitarre. Man hörte es nicht aber ich schaute eben genau in dem Moment hin zu ihm und dachte nur erst "Warum zieht er denn jetzt die eine Saite so weit raus?" So nach dem Motto, was macht denn das für'n Sound? Bis ich dann merkte, dass sie gerissen war und er sie rauszog um weiterspielen zu können. Es sah sehr elegant aus wie er das tat.
Besonders freute ich mich wieder über Aya, Berlin und Weapon Of Choice hintereinander. Das ist dann immer der Part wo die Leute beginnen auszuticken. Und das macht eben Spass.
Aya habe ich gefilmt und mir ist es vorher nie so aufgefallen, aber Peter singt und bewegt sich dazu sowas von sexistisch, das ist schon unverschämt. Aber für uns Frauen eben schön anzusehen.
Gut kommen ja auch immer seine Stöhner bei "Berlin", uhh somebody, uuhmm somebody...
Naja muss man gesehen und gehört haben :-)
Wir sind schon ordentlich umher gehüpft und hatten unseren Spass, doch ich war lange nicht so fertig wie auf dem letzten Konzert.
Annabel Lee spielte Robert wieder am Klavier, was mir diesmal als extrem schön in Erinnerung geblieben ist.
Nach Whatever Happened To My Rock 'N' Roll, wo ich mich nur zu gut hüpfend mit Armen in der Luft und laut mitgröhlend sehen kann, kam Robert sowas von schnell wieder raus, dass man kaum merkte dass nun sozusagen der Zugabe-Part begonnen hatte.
Diesmal spielte er im Schneidersitz Sympathetic Noose und das wirklich wundervoll. Er legte zwischenzeitlich seinen Kopf immer wieder auf die Gitarre und sang den meisten Teil mit geschlossenen Augen.
Der Anfang von Shuffle Your Feet ist immer einzigartig genial. Meinetwegen könnten sie das 3min durchsingen und dann mit dem Song weitermachen. Ich werd mal einen Antrag stellen.
Zum Schluss hin kamen natürlich die Ausrast-Lieder, sowie das extrem lange und viel instrumentale Half-State.
Aber bei einem Konzert, das dem Ende zugeht, kann ein Lied meiner Meinung nach gar nicht zu lang sein. Im Gegenteil, wenn dann so ein Song wie Six Barrel Shotgun kommt, freut man sich so sehr, dass wenn man sich gerade wieder eingekriegt hat, das Lied schon zu Ende ist. Mir ist auch aufgefallen, je mehr man austickt und rumspringt, desto schneller geht das Konzert vorüber. Ist also dann nicht immer von Vorteil. Außerdem lässt Alkohol Konzerte schwinden, so wie sonst auch alles natürlich. Wir hatten schon ordentlich angestoßen mit unserm Freund Gin.
Aber an Spread Your Love erinnere ich mich noch gut! Ach, war das geil! Lustig ist auch immer, wenn das Lied an dem Punkt angekommen ist, dass es nicht mehr schneller geht, wie unterschiedlich Robert und Peter ihre Instrumente spielen. Robert geht dann öfters in die Knie und kloppt was das Zeug hält rein in die Saiten, wogegen Peter unverändert lässig aber sexy dasteht und weiterhin nur aus dem Handgelenk spielt.
Danach dann die gewohnte Zugabe-Pause. Extrem laut wie ich mich erinnere. Was auch irgendwie unerwartet kam, weil man vorher nicht so mitbekam, dass es allen doch riesigen Spass machte.
Alle fingen plötzlich an auf den Boden zu stampfen und der vibrierte dann richtig.
Schlau, finde ich, dass sie Stop immer direkt nach dem Rauskommen spielen. Und der Song dann losgeht mit "We dont like you we just want to try you."
Bei Open Invitation, wo wieder die Laserstrahlen ihr Bestes gaben, fiel mir besonders auf, dass irgendetwas mit dem Sound schief lief. Als wäre dieser völlig übersteuert gewesen. Dadurch konnte der Song seine vollkommene und schöne Schlusswirkung nicht preisgeben. Das was in Berlin so magisch war, fehlte hier.
Man wollte anschließend noch mehr und das Paradiso kochte auch zum Schluss und es gab Fußstampfer und lautes Gebrüll. Leider kam ja nichts mehr. Nur wieder "What a wonderful world", was immer eine beruhigende Wirkung hat.
Als es vorbei war, sind wir nach oben auf diese Art Balkon und haben noch mal die wunderschöne Venue begutachtet. Man muss ja zugeben, man darf es gewiss als perfekt bezeichnen. Hübsch ist gar kein Ausdruck. Und dann gibts ja noch den kleinen Raum, wo mir Jule sagte, dass The Films in diesem spielten. Ach, wie gern wäre man dann dort gewesen. So klein und so schön! Ich möchte ein Paradiso in Berlin verdammt!
Weil Jess und ich schon in Berlin die akustik Zugabe draußen verschlafen hatten, wäre das diesmal unser Ende gewesen.
Jedoch gab es das Problem, wenn man einmal das Paradiso verlässt, darf man nicht wieder rein ohne nochmal nen deftigen Eintrittspreis zu zahlen. Es gibt keine Stempel, das machen die mit Absicht.
Aber wir sahen durch ein Fenster wie Robert draußen stand und somit beschlossen wir rauszugehen und dann eben woanders in einer Bar die restliche Nacht zu verbringen. Nur spielte er diesmal keine Songs. Schade.
Dafür hab ich jedoch ein niedliches Foto. Und eine tolle Botschaft an Jule's polnische Zwillinge hat er verfasst. Jule diktierte ihm das erste Wort, was er brav aufschrieb und sagte mir anschließend, dass es übersetzt fuck off meint.
Mit Leah und Peter bekam ich auch ein Foto und dann war die Anne glücklich.
Irgendwann sind wir dann los und begaben uns auf die Suche nach einer würdigen Bar zum abstürzen.
Wenn ich mich recht erinnere, war die erste in die wir gegangen sind, die Auserwählte und lustigerweise saß dort am Tresen auch noch Robert!
Und es war eine eher schäbige Underground Bar und echt winzig. Nach und nach haben sich dort BRMC und Vorband Zaza versammelt. So wurde mir berichtet, denn nach dem teuflischen Jägerbomb gings mir nicht mehr ganz so gut. Ich weiß noch nicht mal, warum Jule die bestellt hatte und ob ich vorher zugestimmt hatte.
Ich kann mich nur erinnern, dass ich den ersten Schluck furchtbar eklig fand und das Glas zurück stellte. Der nächste Erinnerungsfetzen beinhaltet, wie ich das Glas leer wieder auf den Tisch stelle. Hm komisch.
Ich weiß noch, dass es lustig war. Und dass ich öfters auf Toilette war. Und dass Jule oft meinen Namen rief während ich dort war. Und dass ich draußen saß. Und dass wir lange irgendwo hingegangen sind. Dass wir dann am Bahnhof waren und ich nach draußen lief, damit es mir besser geht. Und die letzte Erinnerung ist, dass ich auf dem Boden schlief und es kalt war.
Dass es der Flughafen Boden war, bemerkte ich erst am Morgen. Und an dem Morgen ging es mir gar nicht gut.
Weil Jule und ich ziemlich müde und fertig waren, verlief der Abschied ohne Tränen und eher unspektakulär. Sie musste einchecken und ich zum Zug fahren. Ich kaufte mir noch essbare Sachen, die ich nicht aß auf der Fahrt, weil mir ununterbrochen schlecht war und ich mir nichts als Kamillentee wünschte.
Nach 9h Zugfahrt war ich zu Hause in Jabel.
Heute gehts mir wieder gut. Und ich bereue auch keineswegs irgendetwas dieses verrückten Trips. Gelernt habe ich, dass mir Jägerbombs nicht gut tun. Und dass wir ein fröhliches Händchen bei der Barauswahl haben.
Ich muss mir jetzt noch ein paar lustige Sachen erzählen lassen, was noch so passierte.
Jule meinte nur, ich habe einem großen glatzköpfigen Typen von hinten auf die Schulter geklopft und ihm Daumen hoch gezeigt.
Nun ja, schade, dass man so vergesslich ist.
Und Inalein, hätte ich auch nur vermuten können, dass du so crazy abgefahren bist, was denkst du wie gern wir dich dabei gehabt hätten!
Verzeih uns und beim nächsten Trip sind wir drei wieder vereint!
Setlist BRMC:
- War Machine
- Mama Taught Me Better
- Red Eyes
- Beat The Devil’s Tattoo
- Love Burns
- Bad Blood
- Ain’t No Easy Way
- Aya
- Berlin
- Weapon Of Choice
- Annabel Lee
- Shade Of Blue
- Whatever Happened To My Rock n Roll
- Symphathetic Noose
- Shuffle Your Feet
- Half-State
- Conscience Killer
- Six Barrel Shotgun
- Spread Your Love
- Stop
- Shadow’s Keeper
- Open Invitation
Samstag, 15. Mai 2010
Mittwoch, 12. Mai 2010
Vorfreude schönste Freude, heißt es so schön
Hippelig bis in Grenzbereiche!
Warum?
Fangen wir ganz vorne an.
Oder nein, guckt doch einfach kurz in den letzten Eintrag des Blogs rein.
Es war ein Konzertbericht!
Da ich nicht alles wiederholen muss, sag ich nur soviel,
am Ende stand folgender Satz: "Ich will noch mal!"
Und ganz genau deshalb bin ich hippelig, sowie auch eine gewisse Person, zur Zeit lebend in Schottland.
Die crazy germans sind wieder on tour!
Komm, wir fahren nach Amsterdam!
Aus der Spontanität heraus, dachte ich mir, lass doch auf das ausverkaufte Konzert von Black Rebel Motorcycle Club im Amsterdam gehen!
Gute Idee so ganz ohne Ticket.
Aber alles gar kein Problem, wenn man ein heiliges Händchen hat und selbst ein Ticket für lau kriegt.
Das Wesen aus Schottland, welches auch auf Namen wie Krüger hört, entschied noch spontaner auf folgende Anweisung die darauffolgende Antwort zu geben:
"Komm doch mit nach Amsterdam."
"Ich guck, was Flüge kosten."
Dann wurde gebucht und sich totgefreut.
Wenn man sowieso nicht in einer Stadt oder einem Land zusammen wohnt, dann trifft man sich mal eben in einer Fahrradstadt, wo's Kiffen legal ist. Ob wohl uns das mehr als egal ist.
Ich glaube Botschaft ist rübergekommen.
Wir fahren/fliegen nach Amsterdam! Morgen!
Für einen Tag!
Ist das nicht herrlich!?
Zudem kommt, dass wir auf ein Konzert gehen. Oh nein, ein Konzert, wirklich?
Wie ist denn sowas? Wart ihr bei sowas schon mal?
Naja, wir haben gewisse Vorstellungen und auch Erwartungen an den Abend und ich garantiere, dass diese ohne Probleme umgesetzt und erfüllt werden.
Ich weiß nicht ob es medikamentöse Hilfe gibt, aber wir haben da so Probleme.
Es ist schwer zu beschreiben, aber es kommt in verschieden Facetten zur Geltung.
Wenn ich morgens aufstehe z.B., dann gehe ich zum Fenster, mach es auf, nein vorher zieh ich die Gardine zur Seite, aber dann, wenn es geöffnet ist, ich kann einfach nicht anders, aber ich mach das Fenster wieder zu, zieh die Gardine zurück, geh zum Bett, leg mich hin, deck mich zu und warte bis ich verschlafen habe.
Jetzt fragt ihr euch ganz sicher über den Sinn des letzten Absatzes.
Es gibt keinen. Und es entspricht noch nicht einmal der Wahrheit.
Aber ich bin hippelig und muss irgendwas tun, also schreib ich - Stuss.
Aber wir waren bei den facettenreichen Problemen.
Naja. Ich weiß, ihr könnt es euch nicht vorstellen.
Aber wenn ich allein im Zimmer bin, dreh ich Musik so laut auf, dass es mich schon selbst nervt und tanz ganz furchtbar dazu. Obwohl, tanzen würd ich nicht dazu sagen.
Und so müsst ihr euch mich auf einem Konzert vorstellen.
Da bin ich dann eine Anne. Oder gehört das zu Annegret? Hm.
Genau das, und viel schlimmer, wird morgen geschehen und hinzu kommt, dass sich Anne und Jule wiedersehen und schon ganz doll Kribbeln im Bauch haben.
Nun hör ich seit 10 Tagen nichts anderes als diese Band, die uns morgen verzaubern wird. Bei rockigen Songs kann ich mich nicht mehr halten, bei ruhigen könnte ich heulen. Ich bin sowas von reif für dieses Konzert.
Warum?
Fangen wir ganz vorne an.
Oder nein, guckt doch einfach kurz in den letzten Eintrag des Blogs rein.
Es war ein Konzertbericht!
Da ich nicht alles wiederholen muss, sag ich nur soviel,
am Ende stand folgender Satz: "Ich will noch mal!"
Und ganz genau deshalb bin ich hippelig, sowie auch eine gewisse Person, zur Zeit lebend in Schottland.
Die crazy germans sind wieder on tour!
Komm, wir fahren nach Amsterdam!
Aus der Spontanität heraus, dachte ich mir, lass doch auf das ausverkaufte Konzert von Black Rebel Motorcycle Club im Amsterdam gehen!
Gute Idee so ganz ohne Ticket.
Aber alles gar kein Problem, wenn man ein heiliges Händchen hat und selbst ein Ticket für lau kriegt.
Das Wesen aus Schottland, welches auch auf Namen wie Krüger hört, entschied noch spontaner auf folgende Anweisung die darauffolgende Antwort zu geben:
"Komm doch mit nach Amsterdam."
"Ich guck, was Flüge kosten."
Dann wurde gebucht und sich totgefreut.
Wenn man sowieso nicht in einer Stadt oder einem Land zusammen wohnt, dann trifft man sich mal eben in einer Fahrradstadt, wo's Kiffen legal ist. Ob wohl uns das mehr als egal ist.
Ich glaube Botschaft ist rübergekommen.
Wir fahren/fliegen nach Amsterdam! Morgen!
Für einen Tag!
Ist das nicht herrlich!?
Zudem kommt, dass wir auf ein Konzert gehen. Oh nein, ein Konzert, wirklich?
Wie ist denn sowas? Wart ihr bei sowas schon mal?
Naja, wir haben gewisse Vorstellungen und auch Erwartungen an den Abend und ich garantiere, dass diese ohne Probleme umgesetzt und erfüllt werden.
Ich weiß nicht ob es medikamentöse Hilfe gibt, aber wir haben da so Probleme.
Es ist schwer zu beschreiben, aber es kommt in verschieden Facetten zur Geltung.
Wenn ich morgens aufstehe z.B., dann gehe ich zum Fenster, mach es auf, nein vorher zieh ich die Gardine zur Seite, aber dann, wenn es geöffnet ist, ich kann einfach nicht anders, aber ich mach das Fenster wieder zu, zieh die Gardine zurück, geh zum Bett, leg mich hin, deck mich zu und warte bis ich verschlafen habe.
Jetzt fragt ihr euch ganz sicher über den Sinn des letzten Absatzes.
Es gibt keinen. Und es entspricht noch nicht einmal der Wahrheit.
Aber ich bin hippelig und muss irgendwas tun, also schreib ich - Stuss.
Aber wir waren bei den facettenreichen Problemen.
Naja. Ich weiß, ihr könnt es euch nicht vorstellen.
Aber wenn ich allein im Zimmer bin, dreh ich Musik so laut auf, dass es mich schon selbst nervt und tanz ganz furchtbar dazu. Obwohl, tanzen würd ich nicht dazu sagen.
Und so müsst ihr euch mich auf einem Konzert vorstellen.
Da bin ich dann eine Anne. Oder gehört das zu Annegret? Hm.
Genau das, und viel schlimmer, wird morgen geschehen und hinzu kommt, dass sich Anne und Jule wiedersehen und schon ganz doll Kribbeln im Bauch haben.
Nun hör ich seit 10 Tagen nichts anderes als diese Band, die uns morgen verzaubern wird. Bei rockigen Songs kann ich mich nicht mehr halten, bei ruhigen könnte ich heulen. Ich bin sowas von reif für dieses Konzert.
Freitag, 7. Mai 2010
Black Rebel Motorcycle Club
Konzert: Black Rebel Motorcycle Club (BRMC)
Berlin, Astra, 04.05.2010
Vorband: Zaza
Wer mal richtig rocken will, geht auf ein BRMC Konzert. So eins der Sorte, wo man mit durchgeschwitzem T-Shirt nach Hause geht.
Sexy Rock n Roll vom allerfeinsten spielen diese Typen. Ein Youtube Kommentar war einmal „Sex please“, was nachvollziehbar ist, wenn man die Musik hört.
Los gings jedoch mit der überraschenden Tatsache, dass Online Tickets auch vorteilhaft sein können. Beim Anstehen vorm Club erreichten folgende Worte mein Ohr:
„Online Tickets bitte vorkommen.“
Wir haben unsere eigene Schlange bekommen, die leer war. Schön.
Drinnen dann der teuflische Merch-Stand, an dem Vorbeigehen immer schwer gemacht wird. Schöne scheiß Shirts hatten sie da, natürlich! Ich MUSSTE ja eins mitnehmen, man wird gezwungen. Ein nettes weißes Girlie Shirt mit V-Ausschnitt und „Beat the Devil’s Tattoo“.
Wollte gern vorne stehen und bin gleich zur Bühne. Entspannt zweite Reihe stand ich anfangs.
Bei Vorband Zaza aus New York regte sich nicht viel. Sie waren drei Leutchen, die Dame umzingelt von zwei dürren Typen.
Jennifer hielt den Bass in der Hand, Danny die Gitarre und Dru haute seitlich stehend auf die Drums. Beattechnisch war es super, das ging schon über ins Blut, nur fehlte mir irgendwas.
Schon beim Umbauen wurde es enger und mein entspannter Platz in der zweiten Reihe wurde zu einem zwischen erster und dritter Reihe gepressten Plätzchen. Im Astra war gut Stimmung und schon bevor BRMC die Bühne betraten, war das Geschrei so laut, dass die Ohren brummten.
Cool im Dunkeln kamen sie on stage und spielten erstmal „War Machine“ vom neuen Album „Beat The Devil’s Tattoo“. Album Nummer 5, möchte erwähnt werden. Die haben schon fleißig gearbeitet.
Seit 1998 gibt’s das Trio aus San Fransisco. Ist so eine schöne Geschichte, wenn aus Schulfreunden eine Band wird. Zu Peter und Robert, die beide singen und Gitarre und Bass spielen, gesellte sich Nick und nach anfänglichen Namensschwierigkeiten benannten sie sich nach einer Motorradgang aus einem 1953er Marlon Brando Film.
Komischerweise sah der Typ an den Drums ziemlich weiblich aus. Nach dem Konzert hab ich erst gelesen, dass Nick nicht mehr zur Band gehört. Drogenprobleme, Verlassen der Band, Zurückkehren, Drogenprobleme, Rausschmiss aus der Band – Kurzfassung.
Seit 2008 sitzt also eine kesse Dame an den Drums. Leah, die schon bei den Raveonettes auf Tour Schlagzeug gespielt hat. Also wenn die nicht cool war, aber ist ja kein Wunder bei dem schönen Namen.
Ich musste sie die ganze Zeit anstarren, weiß gar nicht warum. Öfters starrte sie sogar zurück, was aber wohl daran lag, dass sie die Gesichter der ersten Reihen einstudierte. Sie schaute wirklich ununterbrochen zu uns.
Frauen am Schlagzeug, was soll man dazu sagen – besser geht es nicht!
Und zu den beiden singenden Rocksäuen braucht man auch nichts mehr zu sagen. Das Wort Coolness steigt einfach mal in neue Ebenen auf. Wenn ins Mikro geschrien wird und der Schweiß von den Wimpern tropft.
Der Gig war mit 8 Songs vom neuen Album schon sehr auf dieses bezogen, aber sie spielten auch ein verdammt langes Set. Nicht zu verachten gab es 5 Songs vom ersten Album! Und das ist gerade das rockigste. Freude!
Ich bin aber auch gnadenloser Verfechter vom neuen Album und hüpfte bis an die Decke als der Titelsong kam.
Sie fingen mit coolen Nummern an und begaben sich nach und nach in Ausrast-Lieblingsebenen des Publikums.
Ain’t No Easy Way, Aya, Berlin und Weapon Of Choice hintereinander. Annabel Lee und Awake zum Ausruhen und dann Whatever Happened To My Rock n Roll.
Danach war ich so dermaßen im A...ltersheim angemeldet.
Nach riesigem Applause kam Robert schnell wieder, setzte sich vorne an den Rand auf eine Box mit seiner Akustik Gitarre und fragte uns, was wir hören möchten. Verschiedene Songs flogen durch den Raum, doch der Wunsch „Mercy“ zu hören, setzte sich lautstark durch. Nach reichhaltigem Überlegen, meinte er nur niedlich „Ok“ und sang Mercy.
Nach diesem tränennahen Song begab man sich wieder auf die Reise back to the roots. Zwei noch eher ruhige Songs folgten und dann ging es ab.
Conscience Killer, 6 Barrel Shotgun, American X und Spread Your Love erledigten nun auch gewissenhaft den Rest der noch stehenden Zuschauer, bis alle glücklich auf dem Astra Boden lagen! Nein natürlich nicht, aber ich war so fertig, dass ich es gern getan hätte.
Wieder verschwand man hinter die Bühne.
Aber wir wollten mehr! Es war noch lauter als zuvor und man spürte irgendwie, dass sie uns mehr Gutes tun wollten.
Sie hatten sich wirklich ein mehr als perfektes Set zusammengebastelt. Wer erwartet schon 10 Songs als Zugabe?!
Da man vorher die Setlist nicht kennt und nun nach und nach immer mehr Songs gespielt werden, fühlt man sich gut, weil sie ja natürlich nur wegen uns, wegen des hammer Publikums so viele geile Sachen spielen, nicht wahr!
Das alles geplant ist, vergessen wir ganz schnell wieder, denn den Glauben, dass nur hier in Berlin passierte was passiert ist, möchten wir schließlich behalten.
Als letzte Zugabe gab es Stop, The Shadow’s Keeper und einen heiligen Song: Open Invitation! Ein Hidden Track der Platte Howl. Wieder wurden wir verzaubert und zwar durch Kunst für das Auge. Der komplette Saal war plötzlich in grüne Laserstrahlen gehüllt, die sich langsam bewegten. Und dann fingen sie im Duo an zu singen. Der Songtext mit Zeilen wie „We may never be here again“ schnürte einem richtig die Kehle zu, da diese Vorstellung, nach einem solchen Konzert, wohl die schmerzhafteste überhaupt ist. Nun war es vorbei, es gab noch einmal herzlichen Applause, aber niemand kämpfte um mehr Songs, denn der Abschluss war gewesen und er war, wie man es sich wünscht. Sie bedankten sich für ein außergewöhnliches Konzert und verließen die Bühne. Noch im Dunkeln kam „What A Wonderful World“ aus den Boxen und das Herz hüpfte noch mal auf und ab.
Ein wirklich wirklich großartiges Konzert! Coolness, Rock n Roll, Ausflippen und wunderschöne Momente. Ich will noch mal!
Setlist:
- War Machine
- Mama Taught Me Better
- Red Eyes
- Bad Blood
- Beat The Devil’s Tattoo (Video!)
- Love Burns
- Shade Of Blue
- Ain’t No Easy Way (Video!)
- Aya
- Berlin
- Weapon Of Choice
- Annabel Lee
- Awake
- Whatever Happened To My Rock n Roll
- Mercy (Video!)
- River Styx
- Shuffle Your Feet (Video!)
- Conscience Killer
- Six Barrel Shotgun
- American X
- Spread Your Love
- Stop
- Shadow’s Keeper
- Open Invitation (Video!)
Berlin, Astra, 04.05.2010
Vorband: Zaza
Wer mal richtig rocken will, geht auf ein BRMC Konzert. So eins der Sorte, wo man mit durchgeschwitzem T-Shirt nach Hause geht.
Sexy Rock n Roll vom allerfeinsten spielen diese Typen. Ein Youtube Kommentar war einmal „Sex please“, was nachvollziehbar ist, wenn man die Musik hört.
Los gings jedoch mit der überraschenden Tatsache, dass Online Tickets auch vorteilhaft sein können. Beim Anstehen vorm Club erreichten folgende Worte mein Ohr:
„Online Tickets bitte vorkommen.“
Wir haben unsere eigene Schlange bekommen, die leer war. Schön.
Drinnen dann der teuflische Merch-Stand, an dem Vorbeigehen immer schwer gemacht wird. Schöne scheiß Shirts hatten sie da, natürlich! Ich MUSSTE ja eins mitnehmen, man wird gezwungen. Ein nettes weißes Girlie Shirt mit V-Ausschnitt und „Beat the Devil’s Tattoo“.
Wollte gern vorne stehen und bin gleich zur Bühne. Entspannt zweite Reihe stand ich anfangs.
Bei Vorband Zaza aus New York regte sich nicht viel. Sie waren drei Leutchen, die Dame umzingelt von zwei dürren Typen.
Jennifer hielt den Bass in der Hand, Danny die Gitarre und Dru haute seitlich stehend auf die Drums. Beattechnisch war es super, das ging schon über ins Blut, nur fehlte mir irgendwas.
Schon beim Umbauen wurde es enger und mein entspannter Platz in der zweiten Reihe wurde zu einem zwischen erster und dritter Reihe gepressten Plätzchen. Im Astra war gut Stimmung und schon bevor BRMC die Bühne betraten, war das Geschrei so laut, dass die Ohren brummten.
Cool im Dunkeln kamen sie on stage und spielten erstmal „War Machine“ vom neuen Album „Beat The Devil’s Tattoo“. Album Nummer 5, möchte erwähnt werden. Die haben schon fleißig gearbeitet.
Seit 1998 gibt’s das Trio aus San Fransisco. Ist so eine schöne Geschichte, wenn aus Schulfreunden eine Band wird. Zu Peter und Robert, die beide singen und Gitarre und Bass spielen, gesellte sich Nick und nach anfänglichen Namensschwierigkeiten benannten sie sich nach einer Motorradgang aus einem 1953er Marlon Brando Film.
Komischerweise sah der Typ an den Drums ziemlich weiblich aus. Nach dem Konzert hab ich erst gelesen, dass Nick nicht mehr zur Band gehört. Drogenprobleme, Verlassen der Band, Zurückkehren, Drogenprobleme, Rausschmiss aus der Band – Kurzfassung.
Seit 2008 sitzt also eine kesse Dame an den Drums. Leah, die schon bei den Raveonettes auf Tour Schlagzeug gespielt hat. Also wenn die nicht cool war, aber ist ja kein Wunder bei dem schönen Namen.
Ich musste sie die ganze Zeit anstarren, weiß gar nicht warum. Öfters starrte sie sogar zurück, was aber wohl daran lag, dass sie die Gesichter der ersten Reihen einstudierte. Sie schaute wirklich ununterbrochen zu uns.
Frauen am Schlagzeug, was soll man dazu sagen – besser geht es nicht!
Und zu den beiden singenden Rocksäuen braucht man auch nichts mehr zu sagen. Das Wort Coolness steigt einfach mal in neue Ebenen auf. Wenn ins Mikro geschrien wird und der Schweiß von den Wimpern tropft.
Der Gig war mit 8 Songs vom neuen Album schon sehr auf dieses bezogen, aber sie spielten auch ein verdammt langes Set. Nicht zu verachten gab es 5 Songs vom ersten Album! Und das ist gerade das rockigste. Freude!
Ich bin aber auch gnadenloser Verfechter vom neuen Album und hüpfte bis an die Decke als der Titelsong kam.
Sie fingen mit coolen Nummern an und begaben sich nach und nach in Ausrast-Lieblingsebenen des Publikums.
Ain’t No Easy Way, Aya, Berlin und Weapon Of Choice hintereinander. Annabel Lee und Awake zum Ausruhen und dann Whatever Happened To My Rock n Roll.
Danach war ich so dermaßen im A...ltersheim angemeldet.
Nach riesigem Applause kam Robert schnell wieder, setzte sich vorne an den Rand auf eine Box mit seiner Akustik Gitarre und fragte uns, was wir hören möchten. Verschiedene Songs flogen durch den Raum, doch der Wunsch „Mercy“ zu hören, setzte sich lautstark durch. Nach reichhaltigem Überlegen, meinte er nur niedlich „Ok“ und sang Mercy.
Nach diesem tränennahen Song begab man sich wieder auf die Reise back to the roots. Zwei noch eher ruhige Songs folgten und dann ging es ab.
Conscience Killer, 6 Barrel Shotgun, American X und Spread Your Love erledigten nun auch gewissenhaft den Rest der noch stehenden Zuschauer, bis alle glücklich auf dem Astra Boden lagen! Nein natürlich nicht, aber ich war so fertig, dass ich es gern getan hätte.
Wieder verschwand man hinter die Bühne.
Aber wir wollten mehr! Es war noch lauter als zuvor und man spürte irgendwie, dass sie uns mehr Gutes tun wollten.
Sie hatten sich wirklich ein mehr als perfektes Set zusammengebastelt. Wer erwartet schon 10 Songs als Zugabe?!
Da man vorher die Setlist nicht kennt und nun nach und nach immer mehr Songs gespielt werden, fühlt man sich gut, weil sie ja natürlich nur wegen uns, wegen des hammer Publikums so viele geile Sachen spielen, nicht wahr!
Das alles geplant ist, vergessen wir ganz schnell wieder, denn den Glauben, dass nur hier in Berlin passierte was passiert ist, möchten wir schließlich behalten.
Als letzte Zugabe gab es Stop, The Shadow’s Keeper und einen heiligen Song: Open Invitation! Ein Hidden Track der Platte Howl. Wieder wurden wir verzaubert und zwar durch Kunst für das Auge. Der komplette Saal war plötzlich in grüne Laserstrahlen gehüllt, die sich langsam bewegten. Und dann fingen sie im Duo an zu singen. Der Songtext mit Zeilen wie „We may never be here again“ schnürte einem richtig die Kehle zu, da diese Vorstellung, nach einem solchen Konzert, wohl die schmerzhafteste überhaupt ist. Nun war es vorbei, es gab noch einmal herzlichen Applause, aber niemand kämpfte um mehr Songs, denn der Abschluss war gewesen und er war, wie man es sich wünscht. Sie bedankten sich für ein außergewöhnliches Konzert und verließen die Bühne. Noch im Dunkeln kam „What A Wonderful World“ aus den Boxen und das Herz hüpfte noch mal auf und ab.
Ein wirklich wirklich großartiges Konzert! Coolness, Rock n Roll, Ausflippen und wunderschöne Momente. Ich will noch mal!
Setlist:
- War Machine
- Mama Taught Me Better
- Red Eyes
- Bad Blood
- Beat The Devil’s Tattoo (Video!)
- Love Burns
- Shade Of Blue
- Ain’t No Easy Way (Video!)
- Aya
- Berlin
- Weapon Of Choice
- Annabel Lee
- Awake
- Whatever Happened To My Rock n Roll
- Mercy (Video!)
- River Styx
- Shuffle Your Feet (Video!)
- Conscience Killer
- Six Barrel Shotgun
- American X
- Spread Your Love
- Stop
- Shadow’s Keeper
- Open Invitation (Video!)
Samstag, 17. April 2010
Wir sind Mumford und Söhne
Konzert: Mumford & Sons
15.04.2010
Astra, Berlin
Vorband: Johnny Flynn
Lisa Mitchell
Wie habe ich um dieses Konzert gekämpft!
Was für böse Schimpfwörter habe ich all den verschissenen ebay-Verkäufern gedanklich an den Kopf geworfen.
Diese geldgierigen Vollärsche. Wenn man nicht zum Konzert kann und das Ticket verkauft, muss natürlich noch ein fetter Gewinn dabei rausspringen! Nochbesser die Sorte, die Tickets vorher in Massen kaufen, um sie gezielt für viel Geld weiterzuverkaufen. All diesen Leuten hab ich täglich mehrmals in Gedanken in die Eier getreten oder eben Backpfeifen gegeben. Schön flache Hand, weit ausgeholt und KLATSCH!!
Leider gibt es zu viele dumme Menschen, die natürlich die sinnlos überteuerten Tickets kaufen und somit den Grundstein für dieses miese Geldspiel immer größer werden lassen.
Das war für ca. 3 Wochen mein Kampf um ein verfluchtes Ticket für diese eine besondere Band. Unglaublich.
5 Tage vor dem Gig sollte aber mein Tag sein und ich habe ein Ticket zum Originalpreis gefunden – nicht bei ebay, muss ich dazu sagen.
Ich habe mich SO gefreut auf diesen Abend! Und das zurecht.
Es war vollkommen. Ich habe das ganze Konzert über bibergrinsend dagestanden oder angestrengt mitgesungen.
Aber mal der Reihenfolge nach.
Los ging es bei Aldi, wo ich mir den besten Billigwein der Stadt kaufte und in mein Wohnheim-Zimmer brachte. Den ersten Schluck genehmigt und schon passierte etwas Komisches. Mir wurde einfach nur heiß. Ich weiß nicht warum, aber dieser Wein hat mir einen tollen roten Kopf beschert. Mit glühenden Wangen musste ich auch leider in die Straßenbahn, um zum Astra zu kommen. Naja, peinliche Momente machen das Leben eben lebendig. Dort hab ich dann auch gleich meine Konzertgang wie verabredet getroffen, zwei Mädels mit gutem Musikgeschmack.
Wir sind zum Astra gelatscht, wo schon eine kleine Riesenschlange am Eingang wartete. Aber es ging gleich rein und dort war es dann doch erstmal entspannt leer.
Der Beginn war auf 9 Uhr gesetzt. Da wir vorne stehen wollten, sind wir auch gleich vor die Bühne. Einige standen schon gestaffelt davor und wir reihten uns neben der Elite ein. Die „Elite“ war ein Pärchen, beide 1,90m hoch gewachsen, große Fresse, vermutlich den Schrank zu Hause gefüllt mit dem Besten was Ed Hardy hergibt. Dämliches Rumgelaber und Umherschunkeln mussten wir über uns ergehen lassen. „Wenigstens ist die Elite hier.“ Ein Spruch der wahrhaftig ernst gemeint und auf sich selbst bezogen war vom Herrn Elite höchstpersönlich.
Kommen wir zur Musik. Angekündigt als Vorband war Johnny Flynn.
Jedoch kam zuerst und weit vor 21Uhr eine junge Frau auf die Bühne, die sich eben noch den Lidstrich neben uns auf der Damentoilette nachgezogen hatte. Lisa Mitchell aus Australien!
Ihr Lied „Neopolitan Dreams“ kennt man hier aus der Telekom-Werbung.
Sie war alleine auf der Bühne mit Akustik Gitarre. Es war nett und niedlich. Leider waren noch recht wenige da, somit war null Stimmung und zum Teil war das Gelaber mancher Leute lauter als ihr Auftritt.
Nach zuu langer Pause gab es Vorband Nummer 2:
Johnny Flynn & The Sussex Wit.
Folk Musik vom Feinsten und ein vielseitig begabter Frontmann. Er singt und spielt entweder Geige, Gitarre, Trompete oder Banjo.
Es war richtig gut und ich bin sofort Fan geworden.
Komischerweise waren noch weitere Elite-Leute im Publikum, die dann nach der Hälfte rein riefen: „Iss siss yur last song?“ Nach dem Motto „Ihr seid scheiße, wann seid ihr endlich weg“, natürlich in dem schönsten schlechten Englisch mit herrlich dummen deutschen Akzent.
Wir haben getippt, dass sie die Tickets gewonnen haben müssen, weil solch behämmerte Fans kann Mumford And Sons nicht haben. Abgesehen davon, wenn man Johnny Flynn nicht mochte, wie kann man dann M&S mögen? War nämlich die perfekte Vorband-Hauptband-Fusion, beide machen die gleiche Musik, die Hauptband nur noch etwas besser.
Wie gesagt, super Auftritt – sehr zu empfehlen diese Band mit dem Allrounder Johnny Flynn. Der ist übrigens auch noch Schauspieler und sieht gut aus! Frechheit.
Eine nächste Pause stand bevor. Wieder zuuu lange, aber durch den Soundcheck wurde man wenigstens etwas abgelenkt.
Dann kam die Taschenlampe und es ging los.
Kurz zum allgemeinen Verständnis: es ist eine Folk-Rock-Band und sie haben Gitarre, Banjo, Dobro (typische Countrygitarre), Kontrabass, Keyboard und Schlagzeug am Start.
Alle vier sangen Sigh No More ins Mikro und ich hätte heulen können. Wahnsinnig schön und Gänsehaut-Feeling pur. Der Song fängt langsam an und geht in ein erstes Ausrasten über. Genialer konnte es nicht losgehen.
Danach gab es Awake My Soul, wo man mitsingen schon mal proben konnte.
Und dann ging es sozusagen RICHTIG los!
Roll Away Your Stone – alles endet in einem Zappeln und man sieht einfach nur viele Arme in der Luft und fröhliche Gesichter.
Wie auch im Album „Sigh No More“ kam danach Blank White Page.
Der nächste Song hatte von Anfang an keinen Namen und wird wohl einfach Untitled genannt.
Alle vier kamen super sympathisch rüber und redeten sehr niedlich mit uns. Sänger Marcus Mumford freute sich über so viele Menschen. Es war der größte Gig auf der Tour, in allen anderen Städten spielten sie in kleineren Clubs, was mir persönlich ja besser gefallen hätte, aber die Nachfrage war zu groß und somit wurde es vom Maria ins Astra verlegt.
Sie bauten alle ihre Deutschkenntnisse in den Auftritt mit ein und stellten sich generell nur mit „Wir sind Mumford und Söhne“ vor. Es gab immer viel Applause und alle waren überglücklich, nur entstand manchmal eine geheimnisvolle Stille, wenn der Übergang zum nächsten Song länger dauerte und das Klatschen bereits vorbei war. Dann rief keiner rein oder pfiff oder schrie, alle waren mucksmäuschenstill und warteten gespannt auf das was kommen sollte. Daher bat uns Marcus den Abend nicht zu ernst zu nehmen, weil wir hätten ja schließlich dafür bezahlt.
Sie spielten weiter in Album-Reihenfolge: I Gave You All und Little Lion Man.
Auf diesen Song hatte ich mich schon irgendwie in besonderer Weise gefreut. UNREAL würde ich sagen. Oder eben Oberaffengeil.
Mit auf der Bühne waren Tierspielfiguren: Ziege, Pferd, Esel und Kuh.
Da sie ja weit von zu Hause entfernt sind, haben sie diese Figuren mit auf Tour.
Marcus meinte, er hat ein Pferd und wollte wissen, was es auf Deutsch heißt.
„Pferd!“
Marcus: „Fiart“ „Haha like the car.“ Ja genau.
Die restlichen Tiere wurden auch übersetzt.
„Ziegä“ „Esel“ „What’s cow?“
„Kuh!“
Marcus: „Hahahah! All together say cow in German!“
KUUUUUHHHHHHHH
Die haben sich gekringelt auf der Bühne. Wir haben uns gefreut.
Es kamen weitere geniale Songs und dann, ich wusste es irgendwie schon und hatte Kamera in der Hand und drückte auf den Knopf, als kurz später die ersten Töne von The Cave kamen.
Unheimlich viele sangen mit. Und man sah sogar etwas positive Verwunderung auf der Bühne darüber. Dass die Deutschen ihre Texte so gut mitsingen, hatten sie wohl nicht erwartet.
Dann sagte Winston etwas auf Deutsch, was nur zu 2/3 richtig war, aber trotzdem fanden es alle toll.
Und er freute sich wohl auch und rief mit offenen Armen ins Mikro: „Who wants to touch me?“
Marcus musste sich vor Lachen am Mikroständer festhalten und wiederholte mind. 3 mal den Satz „Who wants to touch me“.
Die Typen sind übrigens dauernd am Instrumente tauschen.
Marcus singt entweder vorne stehend mit Gitarre (E- oder Akustik) und mit einem Bein bringt er Rhythmus ins Spiel durch die große Trommel am Boden, oder er sitzt richtig hinterm Schlagzeug und singt von dort aus.
Ted spielt Kontrabass oder Schlagzeug, Ben steht eigentlich immer hinterm Keyboard, holt aber das Akkordeon schon mal raus und Winston tauscht Banjo öfters gegen Dobro.
Mit vollem Drums-Einsatz wurde Dust Bowl Dance gespielt und dann war erstmal Schluss.
Sie verschwanden, ließen jedoch nicht lange auf sich warten und spielten noch zwei weitere Lieder.
Sie hatten einige neue oder unbekannte Lieder im Set drin, die so unheimlich gut waren, dass ich mich schon riesig auf mehr Musik von ihnen freue.
Also echt, hätte nie gedacht, dass Folk so abgeht.
Ich muss mir noch passende Worte zur gerechten Beschreibung ausdenken.
Leider waren die T-Shirts mit 25 Euro etwas außerhalb meines Budgets, obwohl das eine schon gerne mit mir mitgewollt hätte.
Das Beste: Bald seh ich sie wieder und zwar auf einem Festival, das Neuland für Jule und mich ist: T in the Park in Schottland!
Crazy Germans sind AM START! Helga!
Als ich heut nach Hause kam, musste ich Muskelkater in den Waden feststellen und fragte mich woher. Nach 2 Sek schüttelte ich den Kopf und dachte einfach nur „Sone Fragen kannste dir sparen nach einem solchen Konzert!“
Setlist:
Sigh No More
Awake My Soul
Roll Away Your Stone
White Blank Page
Untitled
I Gave You All
Little Lion Man
Lover
Thistle & Weeds
Timshel
The Cave
Dust Bowl Dance
Feel The Tide/ Sister (kann mich gar nicht erinnern, welches sie da gespielt haben)
Whispers
15.04.2010
Astra, Berlin
Vorband: Johnny Flynn
Lisa Mitchell
Wie habe ich um dieses Konzert gekämpft!
Was für böse Schimpfwörter habe ich all den verschissenen ebay-Verkäufern gedanklich an den Kopf geworfen.
Diese geldgierigen Vollärsche. Wenn man nicht zum Konzert kann und das Ticket verkauft, muss natürlich noch ein fetter Gewinn dabei rausspringen! Nochbesser die Sorte, die Tickets vorher in Massen kaufen, um sie gezielt für viel Geld weiterzuverkaufen. All diesen Leuten hab ich täglich mehrmals in Gedanken in die Eier getreten oder eben Backpfeifen gegeben. Schön flache Hand, weit ausgeholt und KLATSCH!!
Leider gibt es zu viele dumme Menschen, die natürlich die sinnlos überteuerten Tickets kaufen und somit den Grundstein für dieses miese Geldspiel immer größer werden lassen.
Das war für ca. 3 Wochen mein Kampf um ein verfluchtes Ticket für diese eine besondere Band. Unglaublich.
5 Tage vor dem Gig sollte aber mein Tag sein und ich habe ein Ticket zum Originalpreis gefunden – nicht bei ebay, muss ich dazu sagen.
Ich habe mich SO gefreut auf diesen Abend! Und das zurecht.
Es war vollkommen. Ich habe das ganze Konzert über bibergrinsend dagestanden oder angestrengt mitgesungen.
Aber mal der Reihenfolge nach.
Los ging es bei Aldi, wo ich mir den besten Billigwein der Stadt kaufte und in mein Wohnheim-Zimmer brachte. Den ersten Schluck genehmigt und schon passierte etwas Komisches. Mir wurde einfach nur heiß. Ich weiß nicht warum, aber dieser Wein hat mir einen tollen roten Kopf beschert. Mit glühenden Wangen musste ich auch leider in die Straßenbahn, um zum Astra zu kommen. Naja, peinliche Momente machen das Leben eben lebendig. Dort hab ich dann auch gleich meine Konzertgang wie verabredet getroffen, zwei Mädels mit gutem Musikgeschmack.
Wir sind zum Astra gelatscht, wo schon eine kleine Riesenschlange am Eingang wartete. Aber es ging gleich rein und dort war es dann doch erstmal entspannt leer.
Der Beginn war auf 9 Uhr gesetzt. Da wir vorne stehen wollten, sind wir auch gleich vor die Bühne. Einige standen schon gestaffelt davor und wir reihten uns neben der Elite ein. Die „Elite“ war ein Pärchen, beide 1,90m hoch gewachsen, große Fresse, vermutlich den Schrank zu Hause gefüllt mit dem Besten was Ed Hardy hergibt. Dämliches Rumgelaber und Umherschunkeln mussten wir über uns ergehen lassen. „Wenigstens ist die Elite hier.“ Ein Spruch der wahrhaftig ernst gemeint und auf sich selbst bezogen war vom Herrn Elite höchstpersönlich.
Kommen wir zur Musik. Angekündigt als Vorband war Johnny Flynn.
Jedoch kam zuerst und weit vor 21Uhr eine junge Frau auf die Bühne, die sich eben noch den Lidstrich neben uns auf der Damentoilette nachgezogen hatte. Lisa Mitchell aus Australien!
Ihr Lied „Neopolitan Dreams“ kennt man hier aus der Telekom-Werbung.
Sie war alleine auf der Bühne mit Akustik Gitarre. Es war nett und niedlich. Leider waren noch recht wenige da, somit war null Stimmung und zum Teil war das Gelaber mancher Leute lauter als ihr Auftritt.
Nach zuu langer Pause gab es Vorband Nummer 2:
Johnny Flynn & The Sussex Wit.
Folk Musik vom Feinsten und ein vielseitig begabter Frontmann. Er singt und spielt entweder Geige, Gitarre, Trompete oder Banjo.
Es war richtig gut und ich bin sofort Fan geworden.
Komischerweise waren noch weitere Elite-Leute im Publikum, die dann nach der Hälfte rein riefen: „Iss siss yur last song?“ Nach dem Motto „Ihr seid scheiße, wann seid ihr endlich weg“, natürlich in dem schönsten schlechten Englisch mit herrlich dummen deutschen Akzent.
Wir haben getippt, dass sie die Tickets gewonnen haben müssen, weil solch behämmerte Fans kann Mumford And Sons nicht haben. Abgesehen davon, wenn man Johnny Flynn nicht mochte, wie kann man dann M&S mögen? War nämlich die perfekte Vorband-Hauptband-Fusion, beide machen die gleiche Musik, die Hauptband nur noch etwas besser.
Wie gesagt, super Auftritt – sehr zu empfehlen diese Band mit dem Allrounder Johnny Flynn. Der ist übrigens auch noch Schauspieler und sieht gut aus! Frechheit.
Eine nächste Pause stand bevor. Wieder zuuu lange, aber durch den Soundcheck wurde man wenigstens etwas abgelenkt.
Dann kam die Taschenlampe und es ging los.
Kurz zum allgemeinen Verständnis: es ist eine Folk-Rock-Band und sie haben Gitarre, Banjo, Dobro (typische Countrygitarre), Kontrabass, Keyboard und Schlagzeug am Start.
Alle vier sangen Sigh No More ins Mikro und ich hätte heulen können. Wahnsinnig schön und Gänsehaut-Feeling pur. Der Song fängt langsam an und geht in ein erstes Ausrasten über. Genialer konnte es nicht losgehen.
Danach gab es Awake My Soul, wo man mitsingen schon mal proben konnte.
Und dann ging es sozusagen RICHTIG los!
Roll Away Your Stone – alles endet in einem Zappeln und man sieht einfach nur viele Arme in der Luft und fröhliche Gesichter.
Wie auch im Album „Sigh No More“ kam danach Blank White Page.
Der nächste Song hatte von Anfang an keinen Namen und wird wohl einfach Untitled genannt.
Alle vier kamen super sympathisch rüber und redeten sehr niedlich mit uns. Sänger Marcus Mumford freute sich über so viele Menschen. Es war der größte Gig auf der Tour, in allen anderen Städten spielten sie in kleineren Clubs, was mir persönlich ja besser gefallen hätte, aber die Nachfrage war zu groß und somit wurde es vom Maria ins Astra verlegt.
Sie bauten alle ihre Deutschkenntnisse in den Auftritt mit ein und stellten sich generell nur mit „Wir sind Mumford und Söhne“ vor. Es gab immer viel Applause und alle waren überglücklich, nur entstand manchmal eine geheimnisvolle Stille, wenn der Übergang zum nächsten Song länger dauerte und das Klatschen bereits vorbei war. Dann rief keiner rein oder pfiff oder schrie, alle waren mucksmäuschenstill und warteten gespannt auf das was kommen sollte. Daher bat uns Marcus den Abend nicht zu ernst zu nehmen, weil wir hätten ja schließlich dafür bezahlt.
Sie spielten weiter in Album-Reihenfolge: I Gave You All und Little Lion Man.
Auf diesen Song hatte ich mich schon irgendwie in besonderer Weise gefreut. UNREAL würde ich sagen. Oder eben Oberaffengeil.
Mit auf der Bühne waren Tierspielfiguren: Ziege, Pferd, Esel und Kuh.
Da sie ja weit von zu Hause entfernt sind, haben sie diese Figuren mit auf Tour.
Marcus meinte, er hat ein Pferd und wollte wissen, was es auf Deutsch heißt.
„Pferd!“
Marcus: „Fiart“ „Haha like the car.“ Ja genau.
Die restlichen Tiere wurden auch übersetzt.
„Ziegä“ „Esel“ „What’s cow?“
„Kuh!“
Marcus: „Hahahah! All together say cow in German!“
KUUUUUHHHHHHHH
Die haben sich gekringelt auf der Bühne. Wir haben uns gefreut.
Es kamen weitere geniale Songs und dann, ich wusste es irgendwie schon und hatte Kamera in der Hand und drückte auf den Knopf, als kurz später die ersten Töne von The Cave kamen.
Unheimlich viele sangen mit. Und man sah sogar etwas positive Verwunderung auf der Bühne darüber. Dass die Deutschen ihre Texte so gut mitsingen, hatten sie wohl nicht erwartet.
Dann sagte Winston etwas auf Deutsch, was nur zu 2/3 richtig war, aber trotzdem fanden es alle toll.
Und er freute sich wohl auch und rief mit offenen Armen ins Mikro: „Who wants to touch me?“
Marcus musste sich vor Lachen am Mikroständer festhalten und wiederholte mind. 3 mal den Satz „Who wants to touch me“.
Die Typen sind übrigens dauernd am Instrumente tauschen.
Marcus singt entweder vorne stehend mit Gitarre (E- oder Akustik) und mit einem Bein bringt er Rhythmus ins Spiel durch die große Trommel am Boden, oder er sitzt richtig hinterm Schlagzeug und singt von dort aus.
Ted spielt Kontrabass oder Schlagzeug, Ben steht eigentlich immer hinterm Keyboard, holt aber das Akkordeon schon mal raus und Winston tauscht Banjo öfters gegen Dobro.
Mit vollem Drums-Einsatz wurde Dust Bowl Dance gespielt und dann war erstmal Schluss.
Sie verschwanden, ließen jedoch nicht lange auf sich warten und spielten noch zwei weitere Lieder.
Sie hatten einige neue oder unbekannte Lieder im Set drin, die so unheimlich gut waren, dass ich mich schon riesig auf mehr Musik von ihnen freue.
Also echt, hätte nie gedacht, dass Folk so abgeht.
Ich muss mir noch passende Worte zur gerechten Beschreibung ausdenken.
Leider waren die T-Shirts mit 25 Euro etwas außerhalb meines Budgets, obwohl das eine schon gerne mit mir mitgewollt hätte.
Das Beste: Bald seh ich sie wieder und zwar auf einem Festival, das Neuland für Jule und mich ist: T in the Park in Schottland!
Crazy Germans sind AM START! Helga!
Als ich heut nach Hause kam, musste ich Muskelkater in den Waden feststellen und fragte mich woher. Nach 2 Sek schüttelte ich den Kopf und dachte einfach nur „Sone Fragen kannste dir sparen nach einem solchen Konzert!“
Setlist:
Sigh No More
Awake My Soul
Roll Away Your Stone
White Blank Page
Untitled
I Gave You All
Little Lion Man
Lover
Thistle & Weeds
Timshel
The Cave
Dust Bowl Dance
Feel The Tide/ Sister (kann mich gar nicht erinnern, welches sie da gespielt haben)
Whispers
Samstag, 10. April 2010
Simon den Hartog (Kilians) und Band
Konzert: Simon den Hartog und Band
(Soloprojekt des Kilians Sängers)
Berlin: Magnet, 09.04.2010
Vorband: An Horse

„Ich geh heut auf ein Konzert, obwohl ich nur drei Lieder kenne!“
Kilians machen Pause und Sänger Simon begibt sich auf Solopfade.
Dass man bei seinem Konzert die Katze im Sack kaufte, gab er im Voraus zu. Denn es gibt nur drei Songs zum Reinhören auf der Myspace-Seite.
Für 11,60 Euro kann ich jedoch damit leben.
Als Special Guest, auf dem Tourplakat angekündigt, war eine australische Band namens An Horse.
Ein sympathisches Musik-Duo aus Brisbane: Kate Cooper an Gitarre und Damon Cox am Schlagzeug.
Eine Band, die schon für Tegan And Sara und Death Cab For Cutie eröffnet hat.
Nach dem ersten Song bedankte sich Kate: „Thanks for coming early!“
Sie kamen mit einem Album in der Tasche: "Rearrange Beds", welches man beim Merch für 13 Euro mitnehmen konnte.
Alle Songs, die sie spielten machten unheimlich Spass und das Album an sich, ist wirklich eine Empfehlung.
Zwischendurch gabs eine lustige Plauderrunde. Kate wollte nicht Alleinunterhalterin sein, doch Damon meinte er sei krank und könne nicht reden. Mit Beispielen aus diversen Kultfilmen beschrieb sie kurz das Bandverhältnis. Alles purer Spass und beim Publikum kam dies sehr gut an.
Es folgten mehr tanzbare Songs und vereinzelt sah man Fans, die jedes Lied mitsingen konnten und wie Honigkuchenpferde grinsten.
Super Auftritt. Simon selbst, sah man kurz vor Beginn der Vorband ins Publikum huschen, vielleicht war es nur ein Vorbeihuschen, vielleicht aber auch Genießen der eigenen Vorband.
Von An Horse wird man sicher bald mehr Gutes hören. Sie haben gerade erst angefangen uns mit ihrer Musik zu bereichern, denn es war der 7. Tag ihres ersten Besuches in Deutschland.
In der Umbaupause fiel mein Blick auf eine blutverschmierte Gitarre, die gerade gestimmt wurde.
Die Band an Simons Seite schien die Sache mehr als ernst zu nehmen.
Das Solo-Projekt des Kilians Frontmanns ist kein Ein-Mann-Akustik-Gitarre-Auftritt. Nicht ohne Grund wird viel Wert auf das „und Band“ im Namen gelegt.
Es waren Schlagzeuger Christoph, Gitarrist Christian mit der bereits erwähnten blutigen Gitarre, Yilmaz am Keyboard und Dominic am Bass, sonst Gitarrist bei den Kilians.
Alle wurden zweifach vorgestellt. Simon freute sich, dass er solch wunderbare Freunde hat, die ihn auf der Tour begleiten für nichts als Spass und Freigetränke, denn "Geld gibt's hier nicht zu verdienen."
Mitunter hätte wohl der ein oder andere die normale Arbeit sogar abgesagt, um dabei zu sein.
Los ging es mit einem tollen Song und kleinen Soundschwierigkeiten beim Bass. Diese wurden schnell gelöst und noch schneller vergessen. Simon entschuldigte sich trotzdem: „Wir haben vorher Soundcheck gemacht.“
Gesungen wurde von ihm durchgängig mit geschlossenen Augen und bei manchen Songs konnte man sehen, wie nahe ihm doch seine eigenen Texte gehen und wie er sie gerade ein wenig durchlebt.
Berlin war laut Simon, der bestbesuchte Gig der Tour bisher und man freute sich sehr darüber auf der Bühne.
Songnamen wurden kaum vorgestellt, dafür aber der Inhalt. „Dieser Song handelt von der Niederträchtigkeit.“
Kommunikation mit dem Publikum fiel nicht schwer, kam an den richtigen Stellen und verhalf zu mehr grinsenden Gesichtern.
Ein Song wurde als der bisher verhasste Song des Publikums vorgestellt, jedoch gab es gerade nach diesem mitunter den größten Applause.
Ich persönlich fand auch, dass er positiv heraus stach und uns mindestens genauso viel Spass bereitete wie allen auf der Bühne.
Von fußtipsend bis tanzbar war alles dabei. Mir hat es super gefallen und ich freue mich auf mehr davon.
Simon bedankte sich gegen Ende ein weiteres Mal bei seinen Bandkollegen und lud gleich das Publikum auch ein, Freundschaft mit ihm zu schließen.
Ein wunderbarer Abend mit einem sympathischen jungen Mann auf Solopfaden und dessen Begleitband.
Ein Album gibt’s leider noch nicht, dafür jetzt aber bestimmt einige Live-Mitschnitte auf Youtube und natürlich weiterhin drei Songs auf der Myspace-Seite.
3 Songs ohne Namen gibts von mir:
Song 1
Song 2
Song 3
(Soloprojekt des Kilians Sängers)
Berlin: Magnet, 09.04.2010
Vorband: An Horse
„Ich geh heut auf ein Konzert, obwohl ich nur drei Lieder kenne!“
Kilians machen Pause und Sänger Simon begibt sich auf Solopfade.
Dass man bei seinem Konzert die Katze im Sack kaufte, gab er im Voraus zu. Denn es gibt nur drei Songs zum Reinhören auf der Myspace-Seite.
Für 11,60 Euro kann ich jedoch damit leben.
Als Special Guest, auf dem Tourplakat angekündigt, war eine australische Band namens An Horse.
Ein sympathisches Musik-Duo aus Brisbane: Kate Cooper an Gitarre und Damon Cox am Schlagzeug.
Eine Band, die schon für Tegan And Sara und Death Cab For Cutie eröffnet hat.
Nach dem ersten Song bedankte sich Kate: „Thanks for coming early!“
Sie kamen mit einem Album in der Tasche: "Rearrange Beds", welches man beim Merch für 13 Euro mitnehmen konnte.
Alle Songs, die sie spielten machten unheimlich Spass und das Album an sich, ist wirklich eine Empfehlung.
Zwischendurch gabs eine lustige Plauderrunde. Kate wollte nicht Alleinunterhalterin sein, doch Damon meinte er sei krank und könne nicht reden. Mit Beispielen aus diversen Kultfilmen beschrieb sie kurz das Bandverhältnis. Alles purer Spass und beim Publikum kam dies sehr gut an.
Es folgten mehr tanzbare Songs und vereinzelt sah man Fans, die jedes Lied mitsingen konnten und wie Honigkuchenpferde grinsten.
Super Auftritt. Simon selbst, sah man kurz vor Beginn der Vorband ins Publikum huschen, vielleicht war es nur ein Vorbeihuschen, vielleicht aber auch Genießen der eigenen Vorband.
Von An Horse wird man sicher bald mehr Gutes hören. Sie haben gerade erst angefangen uns mit ihrer Musik zu bereichern, denn es war der 7. Tag ihres ersten Besuches in Deutschland.
In der Umbaupause fiel mein Blick auf eine blutverschmierte Gitarre, die gerade gestimmt wurde.
Die Band an Simons Seite schien die Sache mehr als ernst zu nehmen.
Das Solo-Projekt des Kilians Frontmanns ist kein Ein-Mann-Akustik-Gitarre-Auftritt. Nicht ohne Grund wird viel Wert auf das „und Band“ im Namen gelegt.
Es waren Schlagzeuger Christoph, Gitarrist Christian mit der bereits erwähnten blutigen Gitarre, Yilmaz am Keyboard und Dominic am Bass, sonst Gitarrist bei den Kilians.
Alle wurden zweifach vorgestellt. Simon freute sich, dass er solch wunderbare Freunde hat, die ihn auf der Tour begleiten für nichts als Spass und Freigetränke, denn "Geld gibt's hier nicht zu verdienen."
Mitunter hätte wohl der ein oder andere die normale Arbeit sogar abgesagt, um dabei zu sein.
Los ging es mit einem tollen Song und kleinen Soundschwierigkeiten beim Bass. Diese wurden schnell gelöst und noch schneller vergessen. Simon entschuldigte sich trotzdem: „Wir haben vorher Soundcheck gemacht.“
Gesungen wurde von ihm durchgängig mit geschlossenen Augen und bei manchen Songs konnte man sehen, wie nahe ihm doch seine eigenen Texte gehen und wie er sie gerade ein wenig durchlebt.
Berlin war laut Simon, der bestbesuchte Gig der Tour bisher und man freute sich sehr darüber auf der Bühne.
Songnamen wurden kaum vorgestellt, dafür aber der Inhalt. „Dieser Song handelt von der Niederträchtigkeit.“
Kommunikation mit dem Publikum fiel nicht schwer, kam an den richtigen Stellen und verhalf zu mehr grinsenden Gesichtern.
Ein Song wurde als der bisher verhasste Song des Publikums vorgestellt, jedoch gab es gerade nach diesem mitunter den größten Applause.
Ich persönlich fand auch, dass er positiv heraus stach und uns mindestens genauso viel Spass bereitete wie allen auf der Bühne.
Von fußtipsend bis tanzbar war alles dabei. Mir hat es super gefallen und ich freue mich auf mehr davon.
Simon bedankte sich gegen Ende ein weiteres Mal bei seinen Bandkollegen und lud gleich das Publikum auch ein, Freundschaft mit ihm zu schließen.
Ein wunderbarer Abend mit einem sympathischen jungen Mann auf Solopfaden und dessen Begleitband.
Ein Album gibt’s leider noch nicht, dafür jetzt aber bestimmt einige Live-Mitschnitte auf Youtube und natürlich weiterhin drei Songs auf der Myspace-Seite.
3 Songs ohne Namen gibts von mir:
Song 1
Song 2
Song 3
Montag, 29. März 2010
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben?
Diesmal andersrum: Ein gutes Ereignis am Ende der Woche kann auch eine beschissene Woche wieder gut aussehen lassen.
Beweis:
Beschissene Woche, weil:
1.
Da meine Mitbewohnerin für 2 Monate nach China geflogen ist, um ihre Familie zu besuchen, wohnt für kurze Zeit ein nerviger Typ in ihrem Zimmer, der nicht nur raucht in der Wohnung, sondern natürlich auch Bartstoppeln im Waschbecken und Ekelhaare von überall in der Dusche lässt, DIE KÜCHE VERDRECKT, Sachen wegfrisst, Sprite und Bier wegsäuft, teilweise ewig das Bad blockiert, wenn ich auf Toilette muss und sich dort wohl noch selbstbefriedigt. Horrormitbewohner höchstpersönlich trifft es ganz gut. Miete hat er drei Wochen zu spät nach ewigem Hinterherrennen auch mal gezahlt.
2.
Einem Hoch folgt stets ein Tief: d.h. nach dem himmlischen London-Wochenende MUSSTE ja eine PLÖDE Woche kommen.
3.
Ich hatte Husten! Folge des Horrormitbewohners, da Husten bedeutet, man möchte die Welt anbellen wegen seiner Sorgen. Hab ich erledigt.
4.
Die Inkasso-Schweine lassen mich nicht in Ruhe und ziehen einem mit trügerischen Mitteln und Totalverarsche das Geld aus der Tasche.
Letztendlich MUSSTE ich alles bezahlen, was sie sich augedacht hatten. Die lügen einfach kackfrech und drohen mit Anwalt und man ist machtlos. Mein Privatanwalt in Rostock riet mir, einfach zu zahlen, weil es sonst immer teurer werden würde.
5.
Berlin ist groß und zur Arbeit komm ich nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die sind schweineteuer, aber ich kaufe brav, seitdem ich hier bin, jeden Monat ein 72 Euro teures Monatsticket.
Donnerstag Morgen fuhr ich zur Arbeit und mir fiel spontan ein, dass mein letztes Ticket vor dem London-Trip abgelaufen war. Da ich nicht immer 72Euro bar mitschleppe, muss ich die Monatstickets immer am Schalter kaufen, da die scheiß Automaten weder meine EC- noch meine Kreditkarte akzeptieren.
Gut, da vor der Arbeit keine Zeit war, wollte ich es auf dem Rückweg kaufen, bisschen Risiko konnte ich eingehen, da ich den ganzen Monat NICHT kontrolliert wurde.
Gut.
Ich wollte noch Konzerttickets am Alex kaufen, daher musste ich zur Arbeit eine Station U-Bahn fahren. Beim Warten fiel mein Blick auf 3 Männer. Warum, war mir in dem Moment noch nicht klar. Als die Bahn kam, stieg ich ein und die Türen waren noch EWIG offen. Warum, war mir in dem Moment noch nicht klar.
Als die Türen zugingen, war plötzlich alles glasklar: "Die Fahrausweise bitte!!!!"
Das gibts doch gar nicht.
BVG-Zettelchen gabs. Man kann auch erzählen, was man möchte, die werden nicht weich. Kriegen wahrscheinlich Provisionen die Schweine.
Er meinte noch, ich solle zur BVG-Geschäftsstelle gehen und dort den Fall erklären.
Heute war ich dort und trotz tränenreicher theaterreifer Vorstellung muss ich 40Euro bezahlen. Ich hatte sogar Kontoauszüge, die beweisen, dass ich schon öfters ein Monatsticket gekauft habe - war denen egal. Nur mit nem personalisiertem Abo hat man Chancen.
Alles Schweine. Echt.
Wenn das nicht 5 triftige Gründe für eine scheiß Woche sind!
Gut, nun zum Thema. Eine Sache, die die Anne wieder glücklich macht?
Konzert: Shout Out Louds
Berlin: Astra Kulturhaus
25.03.2010
Vorband: Nervous Nellie
Eine Band namens Shout Out Louds aus Schweden, die nicht nur wunderbare Musik machen, sondern zufällig auch noch Donnerstag Abend in Berlin gespielt haben.
Noch viel besser, war die Tatsache, dass ich zwei Tickets sowie ein Meet & Greet (Treffen) mit der Band gewonnen hatte.
Musste letztendlich doch alleine gehen, aber störte mich recht wenig. Ich stand auf der Gästeliste und durfte noch jemanden mitbringen. Hab dann noch einer Frau ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, als ich ihr mitteilte, dass ich sie für 20 Euro mitreinnehmen kann. Sie war mit zwei Freundinnen dort und somit hatte ich dann gleich meine Begleitung während des Konzerts sicher. Naja, wie das im Gruppenzwang so ist, blieb ich bei denen stehen, ziemlich weit hinten. Mein Aufmunterungsspruch mir selbst ggü. war, dass ich die Band anschließend ja sowieso sehen werde.
Nungut.
Vorband war ebenfalls aus Schweden und echt nett.
Nervous Nellie.
Die Umbaupause war trotz Toilettenbesuches VIEL zu lange und man wurde schon fast verärgert und genervt, als immer wieder ein weiteres Lied aus der Box kam.
Lag wahrscheinlich an der Lichtkonstruktion auf der Bühne, denn es waren mind. 10 stehende Scheinwerfer aufgebaut mit jeweils etwas zuviel Watt. Sie waren rot und konnten Strichformen annehmen und selbst den Bandnamen schreiben. Es stand also Shout Out Louds in Licht auf der Bühne. In rot. Und Augenkrebserzeugend. Wenn das nicht grell war, man konnte gar nicht hingucken, wenn sie so richtig aufleuchteten.
Gestartet wurde wie sooft mit dem ersten Song vom neuen Album: 1999.
Zweiter Song war erstes Highlight: Please Please Please. Es ging nur bergauf und wir sollten am Ende der Show auf dem Mount Everest stehen.
Meine Devise ist immer, wenn es hinten noch Spass macht, dann ist es eine gute Show. Und wenn der Typ hinter mir komplett alle Texte mitsingt, darf man es beruhigt als Spass bezeichnen.
Der Club in dem sie spielten, das Astra, ist recht groß, schätze mal 2000 oder mehr gehen rein. Und es war knackenvoll mit Leuten, die auf Freude aus waren.
Es hat tierisch gefetzt zu sehen, in welchen Momenten des Songs die Leute vorne komplett wild werden.
Shout Out Louds animieren bei Live Shows gerne mal zum Hüpfen und das taten auch mehr als einige. Selbst im hinteren Teil.
Sie spielten kunterbunt Songs aus allen drei Alben und vergaßen dabei nicht alte Knaller wie The Comeback, Tonight I Have To Leave It, Very Loud...
Es war wiedermal wunderbar.
Ein tolles Konzert. Für mich das erste Mal Shout Out Louds in einem Club, hatte sie vorher nur einmal beim Frequency Festival 2007 gesehen.
Weil Berlin gut abging, war Sänger Adam richtig gerührt am Ende der Show und bedankte sich schon fast etwas niedlich.
Schöne Zugaben gabs und mit Walls wurde die Show beendet.
Beim Rausgehen wars plötzlich ultra hektisch und ich hab promt die Mädels verloren. Naja hatten sie halt Pech, eine hätte ja noch Backstage mit mir gedurft.
Ich bekam vorher eine Mail, wo mir gesagt wurde, dass nach der Show mich der Bandmanager anrufen wird, um mich backstage zu holen. Seine Nr. gaben sie mir auch, aber ich sollte nur im Notfall anrufen.
War dann kurz nach 12 und kein Anruf kam. Hm bin ich eben zum Merch Stand, wo grad das einzige weibliche Bandmitglied rumstand. Hab ihr gesagt, dass ich das Meet & Greet gewonnen habe und ob das alles so ok wär und noch laufen würde. Sie war total lieb und meinte erstmal schockiert "And noone called you yet??"
Sie erklärte mir, dass ihr Label in Deutschland ihnen manchmal gar nicht sagt, was abgeht. Daher tat es ihr total leid, dass ich, wäre ich nicht zu ihr gegangen, fast das Treffen mit der Band verpasst hätte.
Sie nahm mich dann mit und meinte, komm wir trinken einen. Kurz zuvor hatte sie zwei neue Freunde gefunden, die auch mit sollten. Es waren zwei schwule Typen und einer von ihnen brauchte wohl 30min um das richtige Bandshirt zu finden und währenddessen hatte er mit dem Spruch "Wenn ich nicht schwul wäre, würde ich mit dir schlafen wollen" das Herz der Shout Out Louds Dame erobert und sie wurden Backstage eingeladen. Wir bekamen Sticker und als erstes gab Adam eine kurze Führung durch die 2,5 Zimmer hinter der Bühne. Alles ganz unspektakulär. Ein Zimmer mit zwei Sofas und Catering, dann Dusche und WC und ein weiteres Zimmer mit Sessel, Sofa und Couchtisch. Und natürlich zwei Kühlschränke gefüllt mit Getränken.
Wir bekamen auf Wunsch Bier und wurden kurz vorgestellt. Waren alle recht nett aber Babysitter ersetzten sie nun nicht. Wir waren also auf uns gestellt und ich war froh, dass die zwei Typen noch da waren, mit denen war es lustig.
Es lief gute Musik aus dem MacBook der Dame.
Gitarrist Carl hat sich lange und richtig nett mit uns unterhalten und sogar sein Fan-Oster-Geschenk mit uns geteilt: Schokoladen-Hasen und -Küken von Lindt.
Zwei Bier später ging es dann weiter zum Magnet Club, denn da sollten Shout Out Louds DJ spielen. Der Club war dank neuer Location gleich um die Ecke, obwohl mir das häusliche vom alten Magnet doch besser gefällt :-(
Wir kamen dank unserer Backstage-Aufkleber kostenlos rein und sparten fette 3 Euro.
Für einen Donnerstag war es ziemlich voll. Es lief gute Musik, aber mein Husten machte mir zu schaffen und ich war auch irgendwie müde. Gegen 3Uhr bin ich dann gegangen. Hab den schwedischen DJ's noch Tschüss gesagt und das war richtig niedlich. Hatten wohl alle schon etwas mehr getrunken und waren gut drauf und ich bin so ganz vorsichtig hoch aufs Podest wo Adam stand und meinte, ich möchte nur Tschüss sagen. Hat mir gleich eine herzliche Umarmung gegeben und sich ganz doll bedankt bei mir, dass ich da war. Auf meine Frage, ob ich den anderen auch noch Tschüss sagen kann, meinte er "OF COURSE!!! GO!!"
Also bin ich hinters DJ Pult und hab mir weitere Umarmungen abgeholt sowie Danksagungen. Carl meinte, was du gehst schon? Wir fangen gerade erst an! Er hat gefetzt und er wusste sogar noch meinen Namen! Wow.
Ja das war ein perfektes Ende eines noch perfekteren Abends.
Meine Bahn nach Hause fuhr auch sofort los.
Hatte leichte Einschlafprobleme wegen Hustenattacke.
Nächsten "Morgen" 12 Uhr wurde ich sogar von Brüderchen Max von der Haustür abgeholt und wir sind nach Jabel gefahren, das Dorf in dem die Sonne 365 Tage im Jahr scheint.
Es war ein schönes Wochenende. Mein Husten ist weg, ich hab Sport gemacht und bei der Familie sein ist ja sowieso schön.
Beweis:
Beschissene Woche, weil:
1.
Da meine Mitbewohnerin für 2 Monate nach China geflogen ist, um ihre Familie zu besuchen, wohnt für kurze Zeit ein nerviger Typ in ihrem Zimmer, der nicht nur raucht in der Wohnung, sondern natürlich auch Bartstoppeln im Waschbecken und Ekelhaare von überall in der Dusche lässt, DIE KÜCHE VERDRECKT, Sachen wegfrisst, Sprite und Bier wegsäuft, teilweise ewig das Bad blockiert, wenn ich auf Toilette muss und sich dort wohl noch selbstbefriedigt. Horrormitbewohner höchstpersönlich trifft es ganz gut. Miete hat er drei Wochen zu spät nach ewigem Hinterherrennen auch mal gezahlt.
2.
Einem Hoch folgt stets ein Tief: d.h. nach dem himmlischen London-Wochenende MUSSTE ja eine PLÖDE Woche kommen.
3.
Ich hatte Husten! Folge des Horrormitbewohners, da Husten bedeutet, man möchte die Welt anbellen wegen seiner Sorgen. Hab ich erledigt.
4.
Die Inkasso-Schweine lassen mich nicht in Ruhe und ziehen einem mit trügerischen Mitteln und Totalverarsche das Geld aus der Tasche.
Letztendlich MUSSTE ich alles bezahlen, was sie sich augedacht hatten. Die lügen einfach kackfrech und drohen mit Anwalt und man ist machtlos. Mein Privatanwalt in Rostock riet mir, einfach zu zahlen, weil es sonst immer teurer werden würde.
5.
Berlin ist groß und zur Arbeit komm ich nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die sind schweineteuer, aber ich kaufe brav, seitdem ich hier bin, jeden Monat ein 72 Euro teures Monatsticket.
Donnerstag Morgen fuhr ich zur Arbeit und mir fiel spontan ein, dass mein letztes Ticket vor dem London-Trip abgelaufen war. Da ich nicht immer 72Euro bar mitschleppe, muss ich die Monatstickets immer am Schalter kaufen, da die scheiß Automaten weder meine EC- noch meine Kreditkarte akzeptieren.
Gut, da vor der Arbeit keine Zeit war, wollte ich es auf dem Rückweg kaufen, bisschen Risiko konnte ich eingehen, da ich den ganzen Monat NICHT kontrolliert wurde.
Gut.
Ich wollte noch Konzerttickets am Alex kaufen, daher musste ich zur Arbeit eine Station U-Bahn fahren. Beim Warten fiel mein Blick auf 3 Männer. Warum, war mir in dem Moment noch nicht klar. Als die Bahn kam, stieg ich ein und die Türen waren noch EWIG offen. Warum, war mir in dem Moment noch nicht klar.
Als die Türen zugingen, war plötzlich alles glasklar: "Die Fahrausweise bitte!!!!"
Das gibts doch gar nicht.
BVG-Zettelchen gabs. Man kann auch erzählen, was man möchte, die werden nicht weich. Kriegen wahrscheinlich Provisionen die Schweine.
Er meinte noch, ich solle zur BVG-Geschäftsstelle gehen und dort den Fall erklären.
Heute war ich dort und trotz tränenreicher theaterreifer Vorstellung muss ich 40Euro bezahlen. Ich hatte sogar Kontoauszüge, die beweisen, dass ich schon öfters ein Monatsticket gekauft habe - war denen egal. Nur mit nem personalisiertem Abo hat man Chancen.
Alles Schweine. Echt.
Wenn das nicht 5 triftige Gründe für eine scheiß Woche sind!
Gut, nun zum Thema. Eine Sache, die die Anne wieder glücklich macht?
Konzert: Shout Out Louds
Berlin: Astra Kulturhaus
25.03.2010
Vorband: Nervous Nellie
Eine Band namens Shout Out Louds aus Schweden, die nicht nur wunderbare Musik machen, sondern zufällig auch noch Donnerstag Abend in Berlin gespielt haben.
Noch viel besser, war die Tatsache, dass ich zwei Tickets sowie ein Meet & Greet (Treffen) mit der Band gewonnen hatte.
Musste letztendlich doch alleine gehen, aber störte mich recht wenig. Ich stand auf der Gästeliste und durfte noch jemanden mitbringen. Hab dann noch einer Frau ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, als ich ihr mitteilte, dass ich sie für 20 Euro mitreinnehmen kann. Sie war mit zwei Freundinnen dort und somit hatte ich dann gleich meine Begleitung während des Konzerts sicher. Naja, wie das im Gruppenzwang so ist, blieb ich bei denen stehen, ziemlich weit hinten. Mein Aufmunterungsspruch mir selbst ggü. war, dass ich die Band anschließend ja sowieso sehen werde.
Nungut.
Vorband war ebenfalls aus Schweden und echt nett.
Nervous Nellie.
Die Umbaupause war trotz Toilettenbesuches VIEL zu lange und man wurde schon fast verärgert und genervt, als immer wieder ein weiteres Lied aus der Box kam.
Lag wahrscheinlich an der Lichtkonstruktion auf der Bühne, denn es waren mind. 10 stehende Scheinwerfer aufgebaut mit jeweils etwas zuviel Watt. Sie waren rot und konnten Strichformen annehmen und selbst den Bandnamen schreiben. Es stand also Shout Out Louds in Licht auf der Bühne. In rot. Und Augenkrebserzeugend. Wenn das nicht grell war, man konnte gar nicht hingucken, wenn sie so richtig aufleuchteten.
Gestartet wurde wie sooft mit dem ersten Song vom neuen Album: 1999.
Zweiter Song war erstes Highlight: Please Please Please. Es ging nur bergauf und wir sollten am Ende der Show auf dem Mount Everest stehen.
Meine Devise ist immer, wenn es hinten noch Spass macht, dann ist es eine gute Show. Und wenn der Typ hinter mir komplett alle Texte mitsingt, darf man es beruhigt als Spass bezeichnen.
Der Club in dem sie spielten, das Astra, ist recht groß, schätze mal 2000 oder mehr gehen rein. Und es war knackenvoll mit Leuten, die auf Freude aus waren.
Es hat tierisch gefetzt zu sehen, in welchen Momenten des Songs die Leute vorne komplett wild werden.
Shout Out Louds animieren bei Live Shows gerne mal zum Hüpfen und das taten auch mehr als einige. Selbst im hinteren Teil.
Sie spielten kunterbunt Songs aus allen drei Alben und vergaßen dabei nicht alte Knaller wie The Comeback, Tonight I Have To Leave It, Very Loud...
Es war wiedermal wunderbar.
Ein tolles Konzert. Für mich das erste Mal Shout Out Louds in einem Club, hatte sie vorher nur einmal beim Frequency Festival 2007 gesehen.
Weil Berlin gut abging, war Sänger Adam richtig gerührt am Ende der Show und bedankte sich schon fast etwas niedlich.
Schöne Zugaben gabs und mit Walls wurde die Show beendet.
Beim Rausgehen wars plötzlich ultra hektisch und ich hab promt die Mädels verloren. Naja hatten sie halt Pech, eine hätte ja noch Backstage mit mir gedurft.
Ich bekam vorher eine Mail, wo mir gesagt wurde, dass nach der Show mich der Bandmanager anrufen wird, um mich backstage zu holen. Seine Nr. gaben sie mir auch, aber ich sollte nur im Notfall anrufen.
War dann kurz nach 12 und kein Anruf kam. Hm bin ich eben zum Merch Stand, wo grad das einzige weibliche Bandmitglied rumstand. Hab ihr gesagt, dass ich das Meet & Greet gewonnen habe und ob das alles so ok wär und noch laufen würde. Sie war total lieb und meinte erstmal schockiert "And noone called you yet??"
Sie erklärte mir, dass ihr Label in Deutschland ihnen manchmal gar nicht sagt, was abgeht. Daher tat es ihr total leid, dass ich, wäre ich nicht zu ihr gegangen, fast das Treffen mit der Band verpasst hätte.
Sie nahm mich dann mit und meinte, komm wir trinken einen. Kurz zuvor hatte sie zwei neue Freunde gefunden, die auch mit sollten. Es waren zwei schwule Typen und einer von ihnen brauchte wohl 30min um das richtige Bandshirt zu finden und währenddessen hatte er mit dem Spruch "Wenn ich nicht schwul wäre, würde ich mit dir schlafen wollen" das Herz der Shout Out Louds Dame erobert und sie wurden Backstage eingeladen. Wir bekamen Sticker und als erstes gab Adam eine kurze Führung durch die 2,5 Zimmer hinter der Bühne. Alles ganz unspektakulär. Ein Zimmer mit zwei Sofas und Catering, dann Dusche und WC und ein weiteres Zimmer mit Sessel, Sofa und Couchtisch. Und natürlich zwei Kühlschränke gefüllt mit Getränken.
Wir bekamen auf Wunsch Bier und wurden kurz vorgestellt. Waren alle recht nett aber Babysitter ersetzten sie nun nicht. Wir waren also auf uns gestellt und ich war froh, dass die zwei Typen noch da waren, mit denen war es lustig.
Es lief gute Musik aus dem MacBook der Dame.
Gitarrist Carl hat sich lange und richtig nett mit uns unterhalten und sogar sein Fan-Oster-Geschenk mit uns geteilt: Schokoladen-Hasen und -Küken von Lindt.
Zwei Bier später ging es dann weiter zum Magnet Club, denn da sollten Shout Out Louds DJ spielen. Der Club war dank neuer Location gleich um die Ecke, obwohl mir das häusliche vom alten Magnet doch besser gefällt :-(
Wir kamen dank unserer Backstage-Aufkleber kostenlos rein und sparten fette 3 Euro.
Für einen Donnerstag war es ziemlich voll. Es lief gute Musik, aber mein Husten machte mir zu schaffen und ich war auch irgendwie müde. Gegen 3Uhr bin ich dann gegangen. Hab den schwedischen DJ's noch Tschüss gesagt und das war richtig niedlich. Hatten wohl alle schon etwas mehr getrunken und waren gut drauf und ich bin so ganz vorsichtig hoch aufs Podest wo Adam stand und meinte, ich möchte nur Tschüss sagen. Hat mir gleich eine herzliche Umarmung gegeben und sich ganz doll bedankt bei mir, dass ich da war. Auf meine Frage, ob ich den anderen auch noch Tschüss sagen kann, meinte er "OF COURSE!!! GO!!"
Also bin ich hinters DJ Pult und hab mir weitere Umarmungen abgeholt sowie Danksagungen. Carl meinte, was du gehst schon? Wir fangen gerade erst an! Er hat gefetzt und er wusste sogar noch meinen Namen! Wow.
Ja das war ein perfektes Ende eines noch perfekteren Abends.
Meine Bahn nach Hause fuhr auch sofort los.
Hatte leichte Einschlafprobleme wegen Hustenattacke.
Nächsten "Morgen" 12 Uhr wurde ich sogar von Brüderchen Max von der Haustür abgeholt und wir sind nach Jabel gefahren, das Dorf in dem die Sonne 365 Tage im Jahr scheint.
Es war ein schönes Wochenende. Mein Husten ist weg, ich hab Sport gemacht und bei der Familie sein ist ja sowieso schön.
Freitag, 26. März 2010
Geburtstagsfeierei in London
Am 20.3 war es soweit. Annegret, Inagret und ich sollten wieder vereint sein. Und zwar in London/UK!!!!
Ich wurde ganz lieb vom Annegret in London Kings Cross abgeholt und Ina hat mich kurze Zeit später in der Vorhalle schreiend empfangen. Wie hab ich die beiden vermisst aaaahhhhh!!!!
Alles schön, bis man dann nach draußen geblickt hat - Regen, natürlich. War aber nicht allzu tragisch, also sind wir nach Notting Hill gefahren und haben uns alte antike Kleinigkeiten angeschaut. Danach gings zu unserem vorrübergehenden Schlafplatz. Wir durften für 2 Nächte (bzw 3) in Jacks Studentenwohnheim schlafen. Das Zimmer war gute 7m² groß, würde ich spontan behaupten und es gab nur ein Bett. Zum Glück hatte Annegret ihren Schlafsack dabei, sonst wäre es interessant geworden. Das Wohnheim/Zimmer mag zwar winzig-klein gewesen sein, hatte aber dafür eine ziemlich coole Lage. Genau neben der Tower Bridge und Themse. Wir sind in diesen 2 Tagen bestimmt 5000 Mal über diese Brücke gelatscht und nach ner Zeit hatte man wirklich keine Lust mehr...
Nachdem wir "Zuhause" angekommen waren, haben wir gekocht. Und was sollte es geben - lecker lecker Nudeln und einen kleinen Drink zum Anstoßen. Auf die guten Zeiten.
Es wurde ausgiebig ausgewertet, resümiert, gelacht und es war alles wie immer.
Tut gut zu wissen, dass man sich auf seine wahren Freunde verlassen und anlehnen kann, egal wieviel Zeit zwischen Wiedersehen oder Treffen vergangen ist.
Danach haben wir beschlossen irgendwo hinzugehen. Sowas wie einen Plan hatten wir nicht wirklich und London ist so riesig, dass wir einfach irgendwo auf gut Glück hin sind!
Haben leider keinen anständigen Club gefunden und weil in UK große Trinkprobleme herrschen, werden Pubs und Bars schon um 1 Uhr geschlossen. Schade...
Sind dann um 1.30 Uhr zu einem Häagen Dasz Restaurant gegangen und ich kann behaupten, das war das unglaublichste Eis, dass ich je in meinem Leben hatte!
Bestes Geburtstags-Mitternachts-Mahl EVER! Ich war sehr glücklich mit meinem Bananen-Toffee-Crepe und Annegret konnte ihre Brownie Explosion nicht einmal beenden. Ina hat es einfach weggeknallt und ohne mit der Wimper zu zucken hat sie mein Eis auch noch vernichtet. Wo das bei so einem kleinen Körper hingeht?! Man weiß es nicht, aber es hat gepasst!
Wir beschlossen dann gegen 2.30 Uhr nach Hause zu fahren und zu schlafen. Alle waren vollgefressen und glücklich...schnaaaarrcccchhh!
Nächsten Tag gings für Ina in den Tower Of London und für Annegret und mich shoppen auf der Oxford Street. Man muss dazu sagen, dass Sonne geknallt hat und wir uns beide eine Sonnenbrille gewünscht haben! Herrliches Wetter und Shopping ohne Ende. Annegret wollte auch gleich in einem Laden einziehen - Primark. Der Laden der alles hat, nur viel billiger als die Konkurrenz haha!
Später haben wir klein Ina nach ihrer 4h (!) Führung abgeholt und haben ein letztes Mal (in London) alle zusammen Abendbrot gegessen und uns mein Geburstagsgeschenk angeschaut. Annegret hat mir eine DVD geschenkt und sie hat sie selber produziert mit alten Videos von uns. Mir liefen die Tränen vor Lachen und Bauch tat auch gleich weh.
Neben der DVD hab ich noch eine Tättie Mütze, ein rotes Woodstock-Notizbuch und Schokolade bekommen. Mehr kann man ja wohl nicht erwarten, oder?!
Ina musste nach dem Abendbrot leider weg und Annegret und ich haben dann den Pixar Film Oben (Up) geguckt. Sind relativ zeitig zu Bett, weil Shopping ist einfach anstrengend und stand gleich nochmal für den nächsten Tag aufm Programm, bevor es für uns beide auf Heimreise gehen sollte.
Haben uns dann eine "Friends Forever" Kette gekauft und für Ina gleich mit. Haben die also jetzt alle drei um den Hals hängen. Ist das nicht süß :)??!!
Annegret hat sich dann gegen 15 Uhr tränenreich verabschiedet und ist los zum Flughafen, um zurück nach Berlin zu fliegen.
Ich bin eine Stunde danach zum Bahnhof. Ina kam noch vorbei um mit mir eine heiße Schokolade zu trinken und ihr Kettchen abzuholen!!!
Dann hieß es auch für mich Abschied von London und Ina zu nehmen. Ich hasse Abschiede und ich war schon etwas traurig wieder zurück nach Edinburgh zu "müssen"!
Nach 4,5h Zugfahrt war ich dann zu Hause und bin gleich ab ins Bett!
Ich kann nur sagen, war ein sehr sehr sehr sehr schönes Wochenende und ich freu mich jetzt schon Annegret im Juli wiederzusehen und ich komm vielleicht im Mai/Juni nach Deutschland für ein paar Tage...uuuhhhh wie aufregend!!!!
Danke für alle schriftlichen und telefonnischen Glückwünsche. Ich hab mich sehr gefreut und es hat meinen Tag einfach perfekt gemacht!!!!
Hier die tollsten und besten Bilder von London
BILDER
Liebe Grüße aus Edinburgh
Jule
xxxxxxxxxxxxxxx
Ich wurde ganz lieb vom Annegret in London Kings Cross abgeholt und Ina hat mich kurze Zeit später in der Vorhalle schreiend empfangen. Wie hab ich die beiden vermisst aaaahhhhh!!!!
Alles schön, bis man dann nach draußen geblickt hat - Regen, natürlich. War aber nicht allzu tragisch, also sind wir nach Notting Hill gefahren und haben uns alte antike Kleinigkeiten angeschaut. Danach gings zu unserem vorrübergehenden Schlafplatz. Wir durften für 2 Nächte (bzw 3) in Jacks Studentenwohnheim schlafen. Das Zimmer war gute 7m² groß, würde ich spontan behaupten und es gab nur ein Bett. Zum Glück hatte Annegret ihren Schlafsack dabei, sonst wäre es interessant geworden. Das Wohnheim/Zimmer mag zwar winzig-klein gewesen sein, hatte aber dafür eine ziemlich coole Lage. Genau neben der Tower Bridge und Themse. Wir sind in diesen 2 Tagen bestimmt 5000 Mal über diese Brücke gelatscht und nach ner Zeit hatte man wirklich keine Lust mehr...
Nachdem wir "Zuhause" angekommen waren, haben wir gekocht. Und was sollte es geben - lecker lecker Nudeln und einen kleinen Drink zum Anstoßen. Auf die guten Zeiten.
Es wurde ausgiebig ausgewertet, resümiert, gelacht und es war alles wie immer.
Tut gut zu wissen, dass man sich auf seine wahren Freunde verlassen und anlehnen kann, egal wieviel Zeit zwischen Wiedersehen oder Treffen vergangen ist.
Danach haben wir beschlossen irgendwo hinzugehen. Sowas wie einen Plan hatten wir nicht wirklich und London ist so riesig, dass wir einfach irgendwo auf gut Glück hin sind!
Haben leider keinen anständigen Club gefunden und weil in UK große Trinkprobleme herrschen, werden Pubs und Bars schon um 1 Uhr geschlossen. Schade...
Sind dann um 1.30 Uhr zu einem Häagen Dasz Restaurant gegangen und ich kann behaupten, das war das unglaublichste Eis, dass ich je in meinem Leben hatte!
Bestes Geburtstags-Mitternachts-Mahl EVER! Ich war sehr glücklich mit meinem Bananen-Toffee-Crepe und Annegret konnte ihre Brownie Explosion nicht einmal beenden. Ina hat es einfach weggeknallt und ohne mit der Wimper zu zucken hat sie mein Eis auch noch vernichtet. Wo das bei so einem kleinen Körper hingeht?! Man weiß es nicht, aber es hat gepasst!
Wir beschlossen dann gegen 2.30 Uhr nach Hause zu fahren und zu schlafen. Alle waren vollgefressen und glücklich...schnaaaarrcccchhh!
Nächsten Tag gings für Ina in den Tower Of London und für Annegret und mich shoppen auf der Oxford Street. Man muss dazu sagen, dass Sonne geknallt hat und wir uns beide eine Sonnenbrille gewünscht haben! Herrliches Wetter und Shopping ohne Ende. Annegret wollte auch gleich in einem Laden einziehen - Primark. Der Laden der alles hat, nur viel billiger als die Konkurrenz haha!
Später haben wir klein Ina nach ihrer 4h (!) Führung abgeholt und haben ein letztes Mal (in London) alle zusammen Abendbrot gegessen und uns mein Geburstagsgeschenk angeschaut. Annegret hat mir eine DVD geschenkt und sie hat sie selber produziert mit alten Videos von uns. Mir liefen die Tränen vor Lachen und Bauch tat auch gleich weh.
Neben der DVD hab ich noch eine Tättie Mütze, ein rotes Woodstock-Notizbuch und Schokolade bekommen. Mehr kann man ja wohl nicht erwarten, oder?!
Ina musste nach dem Abendbrot leider weg und Annegret und ich haben dann den Pixar Film Oben (Up) geguckt. Sind relativ zeitig zu Bett, weil Shopping ist einfach anstrengend und stand gleich nochmal für den nächsten Tag aufm Programm, bevor es für uns beide auf Heimreise gehen sollte.
Haben uns dann eine "Friends Forever" Kette gekauft und für Ina gleich mit. Haben die also jetzt alle drei um den Hals hängen. Ist das nicht süß :)??!!
Annegret hat sich dann gegen 15 Uhr tränenreich verabschiedet und ist los zum Flughafen, um zurück nach Berlin zu fliegen.
Ich bin eine Stunde danach zum Bahnhof. Ina kam noch vorbei um mit mir eine heiße Schokolade zu trinken und ihr Kettchen abzuholen!!!
Dann hieß es auch für mich Abschied von London und Ina zu nehmen. Ich hasse Abschiede und ich war schon etwas traurig wieder zurück nach Edinburgh zu "müssen"!
Nach 4,5h Zugfahrt war ich dann zu Hause und bin gleich ab ins Bett!
Ich kann nur sagen, war ein sehr sehr sehr sehr schönes Wochenende und ich freu mich jetzt schon Annegret im Juli wiederzusehen und ich komm vielleicht im Mai/Juni nach Deutschland für ein paar Tage...uuuhhhh wie aufregend!!!!
Danke für alle schriftlichen und telefonnischen Glückwünsche. Ich hab mich sehr gefreut und es hat meinen Tag einfach perfekt gemacht!!!!
Hier die tollsten und besten Bilder von London
BILDER
Liebe Grüße aus Edinburgh
Jule
xxxxxxxxxxxxxxx
Labels:
bday,
feierei,
freunde,
london,
wiedersehen
Abonnieren
Posts (Atom)